[Werbung] Endlich Ruhe in Binz

#endlichruhe und #aufnachmv sind die Hashtags, unter denen der Tourismusverband Mecklenburg Vorpommern mit fünf Kurzfilmen Destinationen in MV bewirbt. Da ich gerne an der Ostsee unterwegs bin, habe ich mir diese mal angeschaut und kam ins Nachdenken darüber, was für mich "Endlich Ruhe" an der Ostsee bedeutet.

Nun liegt ein schönes erstes Maiwochenende wieder hinter mir und ich bin zurück in Berlin und würde am liebsten gleich wieder zurück nach Binz fahren. Wie immer habe ich meine Zeit dort so sehr genossen. Wie Du weißt, bin ich ja viel und oft auf Rügen (klick für meine Rügen-Beiträge).

Im Vorfeld meiner Reise nach Binz wurde ich auf die Populärfilme, die für eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern werben, aufmerksam gemacht. Da gibt es fünf einmütige Filme, die mit den Schauspielern Anneke Kim Sarnau und Hinnerk Schönemann unter den Hashtags #endlichruhe und #aufnachmv auf die Schönheiten von Mecklenburg-Vorpommern hinweisen, wie z. B. das Schweriner Schloss und die Ostseeaussicht in der Binzer Bucht. Auch die Mecklenburgische Seenplatte, Fischland-Darß-Zingst und Rostock-Warnemünde werden in den Filmen gezeigt. In zwei der Filme spielt auch Kabarettist Olaf Schubert mit.

 

Mein Fazit zu der Werbeaktion

Am besten gefallen hat mir der Kurzfilm zum Ostseebad Binz, in der die Touristin Anneke versucht, den besten Blick auf die Ostsee zu erhaschen. Um nicht zu viel zu verraten, damit Du Dir den Film noch selbst anschauen kannst: Sie stellt sich dabei nicht so schlau an, bekommt aber Hilfe vom Seenotretter Hinnerk und kommt dann zum Ziel. Sie blickt auf die Weiten der Ostsee. Ruhe kehrt bei ihr ein und ohne Termindruck genießt sie den Anblick.

Aber was bringt mich eigentlich dazu, so oft nach Binz zu fahren? Wie steht es bei mir mit der Ruhe und dem Termindruck, der von einem abfällt?

Denn tatsächlich finde ich bei meinen Kurzreisen nach Rügen die Ruhe, die ich in Berlin manchmal vermisse. Und auch unter verschiedenen Gesichtspunkten.

Endlich Ruhe vor Menschen

O.K.: Hier sagen vielleicht viele: Und dann fährst Du nach Binz? Um Menschen zu entfliehen? Tatsächlich fahren Mick und ich meistens im Oktober und Februar nach Binz und da ist es sicherlich deutlich leerer als während des Sommers. Über das lange Maiwochenende (wenn es eines ist) fahren wir auch gerne; da ist es natürlich etwas voller als sonst. Aber auf unseren Wanderungen sind wir zwar nicht allein, aber auch nicht mit Menschenmassen unterwegs.

Das Bild zeigt zum Beispiel unsere Wanderung Ende April entlang der Binzer Bucht von Binz nach Neu-Mukran.

Hättest Du gedacht, dass es auf Rügen so einsame Strände gibt?
Endlich Ruhe: einsamer Strand am langen Maiwochende

Endlich Ruhe vor Lärm

Ich wohne in Berlin in einem sehr ruhigen Stadtteil im Süden der Stadt. Morgens werde ich von Vogelgezwitscher geweckt und nur ab und zu höre ich ein Flugzeug über mich hinwegdüsen. Allerdings ändert sich das schon auf dem Weg zur Arbeit. Am Potsdamer Platz steige ich aus und bin dann mittendrin in der Metropole mit ihrer Geräuschkulisse.

Daher genieße ich die Abwesenheit von Lärm bei meinen Reisen an die Ostsee. Wobei das beileibe keine Abwesenheit von Geräuschen ist. Am ersten Tag dieser Reise lag die Ostsee ruhig da, fast spiegelglatt. Aber gestern hörten wir  auf dem Weg zum Strand ein immer lauteres Tosen und Brausen. Ungestüm brandeten die Wellen an den Strand, für die Ostsee eher ungewöhnlich.

 

Auf unseren Wanderungen, z. B. im Nationalpark Jasmund ist es nicht still, vielmehr hören wir eine Symphonie von Vogelstimmen und nehmen uns zum wiederholten Male vor, ornithologische Wanderungen zu besuchen, um besser bestimmen zu können, welche Vogelstimmen uns umgeben.

Endlich Ruhe vor zu vielen visuellen Eindrücken

Und auch die Augen können sich in Binz und an der Ostsee erholen. Natürlich gibt es viel zu sehen. Aber nicht so viel Beton, Dreck und Graffiti (und damit meine ich hier keine Streetart, die ich sehr mag). Sondern die Schönheit der Bäderarchitektur. Diese wird in Binz ab 1. Mai vorgestellt, in der es Führungen und Veranstaltungen gibt und wenn ich es richtig verstanden habe, auch einige Häuser für Besucher öffnen. Mehr über die Binzer Bäderarchitektur findest Du hier.

Villa Belvedere in Binz
Villa Belvedere

Und auch die Weite, wenn ich auf die Ostsee schaue, birgt für mich eine große Ruhe. Denn in Berlin gibt es logischerweise den weiten Blick nur an manchen Orten. Auch die Farben, die in Binz und beim Wandern in den Nationalparks vorherrschen, erholen die Augen. Das Weiß der meisten Bäderarchitektur und auch der Kreidefelsen, das Grün der Buchen- und Kiefernwälder und das Blau der Ostsee.

Kreideküste auf Rügen im Jahr 2007. Heute kann diese Stelle ganz anders aussehen.
Kreideküste auf Rügen im Jahr 2007. Heute kann diese Stelle ganz anders aussehen.

So schön zusammen und auch eine Ablenkung von den Farbtönen der Stadt. Und auch wenn es so klingen könnte, als würde mich Berlin voll nerven. So ist es nicht. Ich liebe die Stadt und möchte nirgendwo anders leben.

Und was ist mit dem Termindruck?

Während das Motto „Endlich Ruhe“ also tatsächlich umgesetzt wird, was die Sinneseindrücke anbelangt, gerate ich bei dem Thema innerer Druck und Termindruck ins Stocken. Denn meist unternehmen Mick und ich ja Kurzreisen an die Ostsee. Und auch wenn wir schon so oft auf Rügen waren, wollen wir meist viel sehen und erleben. Und das führt schon dazu, dass wir unsere Zeit gut planen und dann auch versuchen, diesen Zeitplan umzusetzen. Teilweise liegt das auch an äußeren Rahmenbedingungen. So haben Mick und ich beide keinen Führerschein, sondern sind immer mit dem ÖPNV unterwegs. Und müssen uns dann natürlich an Zeitpläne halten. So sind wir auf dieser Reise von Binz nach Neu-Mukran gewandert und wollten endlich mal gemütlich in der Bäckerei dort (die eher ein Café ist) einen Kaffee bzw. einen Kakao trinken.

Endlich Ruhe: Im Außenbereich der Bäckerei Peters in neu-Mukran schaut man auf die Ostsee und den Fährhafen von Sassnitz
In der Bäckerei Peters kann man gut eine Pause einlegen

Aber der Bus zurück nach Binz kam in 20 Minuten und danach wieder in einer Stunde und 20 Minuten und wir wollten ja noch in den Wellnessbereich. Also fiel der Kaffee aus (Es gab nur einen super-leckeren Pfannkuchen – vielleicht nennst Du den auch Berliner? – aus der Hand). Und später im Wellnessbereich wäre ich auch gerne noch länger geblieben, aber wir wollten ja noch Getränke für die Fahrt zurück einkaufen und den Festzug und das Aufstellen des Maibaums ansehen. Also hieß es dann auch nach zwei Stunden wieder, dem den Solebecken und Saunen des Hotels Lebewohl sagen.

Und auch wenn das dazu führt, dass wir tatsächlich viel sehen und erleben, ist das doch ganz schön geprägt vom Alltag: „Wir müssen noch das und das erledigen!“ und „Komm wir müssen los!“

Gute Vorsätze für zukünftige Reisen

Der einzige Ort, an dem es Mick und mir gelingt, Planlosigkeit und Vorhaben gut in Einklang zu bringen, ist auf Teneriffa. Da sind wir jahrelang hingefahren und haben so viel unternommen, dass wir, als wir abfuhren, immer gedacht hatten: „Ach, jetzt noch einmal einen Tag am Strand verbringen.“ Und tatsächlich bekommen wir das jetzt gut hin, dass wir nicht mehr das Gefühl haben, im Urlaub wieder unter Termindruck zu stehen. Das müssen wir für die Kurzreisen an die Ostsee noch üben. Und daher heißt es bald wieder: Auf nach MV!

Und wenn Du auch zur Ruhe kommen möchtest, dann schaue doch auf der Seite des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern https://www.auf-nach-mv.de/ wohin Deine nächste (Kurz)Reise gehen könnte.

Disclaimer: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern. Die darin enthaltene Meinung ist jedoch meine eigene. Die Reisen, über die ich hier berichte, haben jedoch Mick und ich selbst organisiert und bezahlt.

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#endlichruhe und #aufnachmv sind die Hashtags, unter denen der Tourismusverband Mecklenburg Vorpommern mit fünf Kurzfilmen Destinationen in MV bewirbt. Da ich gerne an der Ostsee unterwegs bin, habe ich mir diese mal angeschaut und kam ins Nachdenken darüber, was für mich "Endlich Ruhe" an der Ostsee bedeutet.

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