Erkundungstour auf der AIDAsol – Unsere Kabine 4154

Das Bild zeigt eine Großaufnahme der AIDAsol, das Auge und den Namen des Schiffes
Blick vom Flugzeug auf den Teide
Blick vom Flugzeug auf den Teide

Endlich ging es los! Am 26.03.2017 flogen Mick und ich von Berlin nach Gran Canaria. Nach einem sehr ruhigen Flug und einem traumhaften Blick auf den Teide auf Teneriffa kamen wir in Gran Canaria an. Da sahen wir die traurigen Blicke der Leute auf der anderen Seite, die ihren Urlaub bereits hinter sich hatten und gleich nach Berlin zurückfliegen würden. Und wir wussten, dass wir in einer Woche traurig dastehen würden. Aber noch konnten wir fröhlich sein, denn unser Urlaub ging ja gerade erst los.

Empfang am Flughafen

AIDA-Mitarbeiterinnen mit Schildern erwarteten uns in der Empfangshalle und gaben uns für den Transfer Voucher zur AIDAsol einen Zettel mit einer Busnummer. Es wurde immer ein Bus gefüllt und der fuhr dann los in Richtung Schiff. Wir hatten Glück, dass wir keine 10 Minuten warten mussten und der Bus dann losfuhr. Um unsere Koffer, die wir dem Busfahrer übergeben hatten, mussten wir uns nun nicht weiter kümmern. Die würden wir erst wieder an Bord vor unserer Kabine wiedersehen.

Anreise zum Schiff

Ich war noch nie auf Gran Canaria und so nutzte ich die Fahrt zum Schiff für einen ersten Eindruck. Dieser war Teneriffa ähnlich: Mit Netzzelten überspannte Bananenplantagen und überall schöne Blumen. Und dazwischen die altbekannten einstöckigen Bauten für Geschäfte, Autohäuser, etc.. Leider würde ich nicht viel mehr von Gran Canaria sehen, weil die An- und Abreise nicht wirklich viel Zeit für einen Ausflug ließ.

Der Check-in

Für den Check-in stellten wir uns in einer Reihe an. Eine Mitarbeiterin checkte die Unterlagen (Check-in-Formular und Gesundheitsblatt). Viele Schalter waren aufgestellt und so kamen wir schnell (ca. nach 10 Minuten) an einen Schalter, Bilder wurden gemacht, die Bordkarte gedruckt und dann konnten wir an Bord gehen.

Der erste Eindruck an Bord der AIDAsol

Das erste, was mir auffiel war, dass der Bereich, wo man an Bord kommt, ganz anders gestaltet war als auf anderen Schiffen. Dort ist – wenn man keine Gangway nutzt, sondern über Deck 3 das Schiff verlässt – nur ein langer, ungestalteter Gang, in dem die Plaketten der Erstanläufe in den verschiedenen Häfen hängen. (Die finde ich allerdings sehr schön. Wo hängen die eigentlich auf der AIDAsol?).

Auf der AIDAsol ist hier das Café bzw. Bistro Pier 3 und gestaltet wie ein kleines Hafencafé. Der Boden sah so aus, als ob er mit Steinen gepflastert ist, und ein paar kleine Tischchen stehen dort. An einem Automaten kann man sich Süßigkeiten kaufen, die werden aber, wenn die Pier 3 geöffnet ist, auch dort verkauft genauso wie andere kleinere Artikel

Unsere Kabine (4154) auf der AIDAsol

Schild an der Kabinentür der Kabine 4154 der AIDAsol
Ein verheißungsvolles Schild

Wir haben unsere Kabine über JUST ADIDA Fist Minute gebucht. Hier beschreibe ich den Buchungsprozess. Drei Wochen vorher haben wir erfahren, dass wir die Kabine 4154 haben, die sehr nah an den Fahrstühlen ist. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass man von draußen Geräusche hören kann. Von draußen hörte man glücklicherweise rein gar nichts, obwohl sehr viele Leute an der Kabine vorbei müssen. Man hörte leichte Maschinengeräusche, vor allem wenn das Schiff wendete, aber für mich gehört es dazu, das leise Brummen zu hören, um zu wissen, dass ich wirklich auf einem Schiff bin!

Die Aufteilung der Kabine

Unsere Kabine 4154 auf der AIDAsol
Unsere Kabine 4154 auf der AIDAsol

Was mir an der Kabine vor allem gefallen hat, war die Aufteilung. Erst einmal ist das Fenster nicht hinter dem Bett, sondern parallel dazu. So kann man beim Aufwachen und Einschlafen aus dem Fenster schauen. Das war bisher noch auf keinem anderen Schiff so, da musste ich mich immer aufs Bett knien, um aus dem Fenster schauen zu können.

Vor dem Fenster stand ein Sessel (da liegen auf dem Bild unsere Rucksäcke darauf), der zu einem dritten Bett ausgezogen werden kann und ein Hocker mit einer Platte darauf, so dass er als Tisch genutzt werden kann. Dann kommt das Bett.

Schränke in der Kabine

Wenn man vom Bett in Richtung Tür blickt, ist rechts ein kleiner Schreibtisch mit einem (schweren) Stuhl. In der einen Schreibtischschublade ist ein (fest installierter) Fön. Die andere Schublade ist leer. Am Schreibtisch befinden sich zwei Steckdosen. Über dem Schreibtisch ist ein kleines Brett. Darüber ist der Fernseher fest verschraubt. Das führte dazu, dass wir unsere Festplatte nicht an den Fernseher anschließen konnten. Dort haben wir immer ein paar Filme drauf, falls wir während der Reise einen schauen möchten.

Weiter zur Tür hin ist rechts ein dreitüriger eingebauter Schrank. Hinter der ersten Tür sind Fächer, in einem davon der Safe. Hinter den beiden anderen Türen ist oben ein großes Fach, in dem die Schwimmwesten sind. Darunter ist eine Kleiderstange. Da unter der einen Hälfte der Kleiderstange noch Fächer sind, kann man auf die eine Hälfte der Kleiderstange nur kurze Dinge hängen. Wir fanden aber, dass es ausreichend Platz ist, um alles unterzubringen.

Wohin mit den Koffern?

Die Koffer haben wir unter das Bett getan. Dort standen zwar zwei Kisten mit Ersatzbettwäsche, aber für unsere beiden Koffer war allemal noch Platz.

Das Bad

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Das Badezimmer befindet sich gegenüber vom eingebauten Schrank. Es ist wie auf allen Schiffen klein, hat aber sehr viel Platz, um Dinge unterzubringen: Fächer unter dem Waschbecken und über der Toilette, zwei Haken für Handtücher und zwei Haken für Duschtücher (leider auf dem Bild nicht zu sehen). Die Dusche war groß genug und schloss gut ab, so dass der Bereich davor wirklich trocken blieb. Mick sagte zwar, dass er im Bereich der Toilette ein paar Zentimeter mehr besser gefunden hätte, also es kam ihm enger vor als auf anderen Schiffen, aber vielleicht liegt das auch an etwas anderem .

Leider habe ich nur als wir an Bord kamen, schnell ein paar Bilder mit dem Handy gemacht. Eigentlich wollte ich für Dich die Kabine aus allen Perspektiven fotografieren. Das nächste Mal!

Unsere Kabine hat uns sehr gut gefallen. Wir fanden sie für eine Außenkabine sehr geräumig und die Aufteilung sorgte für ausreichend Platz, vor allem vor dem Fenster, wo morgen mein erster Weg hinführte, um ein Bild zu machen.

Blick am Morgen aus dem Fenster unserer Kabine 4154 auf der AIDAsol
Blick am Morgen aus dem Fenster unserer Kabine 4154 auf der AIDAsol

Im zweiten Teil der Erkundungstour führe ich Dich zu den öffentlichen Bereichen, den Restaurants, vor allem dem Brauhaus, dem Pooldeck und anderen schönen Ecken auf dem Schiff. Und hier gibt es viel mehr Bilder, versprochen! Und wie ist es mit Dir: Warst Du schon einmal auf einem AIDA-Schiff und wie hat Dir Deine Kabine gefallen? Gern kannst Du von Deinen Erfahrungen in den Kommentaren berichten.

Führst Du eigentlich Tagebuch auf Deinen Reisen? Ich schreibe mir immer auf, was ich erlebt habe und habe dafür ein Kreuzfahrt-Tagebuch entwickelt. Da habe ich auch meine Notizen für diese Reise gemacht, um Dir davon berichten zu können und eine schöne Erinnerung zu haben.

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Disclaimer: Diese Reise wurde komplett von Mick und mir geplant und selbst bezahlt und in keiner Weise gesponsert. Für das Schreiben des Artikels wurde ich nicht bezahlt, sondern möchte Dir von meinen Erfahrungen berichten.

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